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Donnerstag, 23. August 2018

Auszeit als Blogger, was das bedeutet

Donnerstag, August 23, 2018 5
Auszeit als Blogger, was das bedeutet
Yay, ich habe es geschafft einen neuen Beitrag zu verfassen innerhalb von 8 Tagen! Nach den letzten immer wiederkehrenden Pausen ein wirklicher Rekord für mich. Aber das hat auch einen Grund, ich bin wieder voll mit neuen Inspirationen für Blogbeiträge, Bilder, Outfits und so weiter. Warum das aber, wenn man einer Leidenschaft wie Instagram oder dem Blog nach geht, so schwer ist, verrate ich euch in diesem Beitrag. 




Instagram 24/7 

Instagram ist so eine Sache für sich. Entweder man hat den Algorithmus verstanden und kommt mit ihm klar, oder halt nicht. Wenn nicht, sinkt das Engagement, die Follower sowohl als auch die Likes. Deshalb kann man gefühlt nie zu viel online sein, bei anderen kommentieren, Stories hochladen und nebenbei noch coole Bilder machen. Der Instagram ALgorithmus sieht vor, das man jeden Tag ein Bild posten soll (mindestens) ansonsten werden die Bilder bei den Followern nicht bis kaum mehr angezeigt. Also heißt es Content kreieren, Content kreieren, Content kreieren! Ich weiß nicht mal mehr, wann ich das letzte Mal weniger als 4 Bilder pro Woche hochgeladen habe (wahrscheinlich Anfang 2017). Man kann sich also hier von kaum eine Pause gönnen ohne es nachher zu bereuen. SO kann schnell das Hobby zur Last fallen. Dieses tut es aber (NOCH) nicht für mich, da ich es wie eine Art Tagebuch ansehe, bei dem ich tägliche Ereignisse teile. Wenn ich weniger Zeit habe an diesen Tagen, fällt die Bildunterschrift ebend kürzer aus, bei mehr Zeit länger. Trotzdem macht es mir unglaublich Spaß und ich spüre nur selten das Bedürfnis davon eine Pause zu benötigen. 


 

Blog als Hauptproblem


 Ich habe mich vor ein paar Wochen gefragt, warum es heißt, dass ich eine kreative Person wäre, nur weil ich Texte auf meinem Blog schreibe und die dazugehörigen Bilder auf Instagram poste. Diese Frage hat mich wirklich lange beschäftigt aber ich bin zu einem Grund gekommen: Ich verfasse selbst geschriebene Texte zu selbstüberlegten Themen. Hier ist es nicht so wie auf Instagram, wo man sich überall Inspiration holen könnte. In dieser Zeit ist es mir jedoch ziemlich schwer gefallen kreativ zu schreiben. Mir sind keine Themen eingefallen und jedes Mal wenn ich krampfhaft nach einem Thema gesucht habe, sind mir dazu keine Worte mehr eingefallen um meine Gedankengänge und Erlebisse zu beschreiben. Ich wusste auch, dass mein Blog an sogenanntem Engagement verliert, aber lieber das, als unauthentische Beiträge, oder? Trotzdem hatte ich immer und immer wieder den Blog im Hinterkopf. Ich habe mir selbst Daten gesetzt, bis zu denen ich endlich wieder Beiträge schreiben wollte. Das Ganze war so erzwungen, dass hätte nie was werden können. Also habe ich versucht mir weniger Gedanken darum zu machen und es hat tatsächlich geklappt! 


Blogger und Instagrammer haben immer das Problem (auch wenn es nur durch irgenwelche blöden Algorithmen ist) irgendwann vielleicht nicht mehr aktuell zu sein. Unwichtig zu werden. Vergessen zu werden, denn genau das ist es, man ist unglaublich ersetzbar. Und da Plattformen wie Instagram auch eigentlich immernoch für einen privaten Zweck dienen soll, möchte man natürlich auch Urlaube und freie Tage darauf teilen, dass das jedoch auch zur Last werden kann, streite ich nicht ab.


Mittwoch, 15. August 2018

BERLIN TOURGUIDE

Mittwoch, August 15, 2018 6
BERLIN TOURGUIDE


Berlin. Die Hauptstadt Deutschland. Die Stadt, in der immer was los ist und jeder toleriert wird. Eine Stadt in der jeder schon mindestens einmal gewesen ist oder unbedingt einmal hin möchte. Zurecht, den für mich wird Berlin auch immer eine meiner liebsten Städte bleiben! Hier fühle ich mich Zuhause. Hier gibt es immer etwas zu erleben. 

WO MAN BLEIBT

 Tja, da kann ich leider von keinen Erfahrungen berichten, da ich hier lebe. Trotzdem habe ich schon von total vielen guten Hotels gehört und bin aber ebenfalls auch der Meinung, dass hier ein AirBnB total ausreicht, da das Berliner SBahnnetz super gut ist und es von fast überall nur wenige Minuten bis zu einer halben Stunde dauert, um ins Stadtzentrum zu kommen.

WO MAN ESSEN KANN

 In Berlin gibt es Restaurants an jeder Ecke wie eh und je. Vorallem viel Street- und Fastfood ist hier vertreten! Wenn man gut frühstücken möchte für faire Preise finde ich das Pure Origins Restaurant perfekt. Man kann sowohl drinnen in einer kleinen gemütlichen Atmosphere sein Essen genießen, wie auch draußen. Es ist wirklich super zentral und nur ca. 2-5min am SBahnhof Hackscher Markt entfernt und ca. 10Minuten von der Museumsinsel/dem Nikolaiviertel. Danach kann also die Sightseen Tour direkt beginnen. 


Für alle die, die Pizza und Nudeln genau so sehr lieben wie ich, denen würde ich immer raten einen Abstecher im Vapiano zu machen! Auch diese liegen super zentral und sind vom Preis-Leistungs-Lage Verhältnis total in Ordnung. Nur ist es mir dort leider einmal passiert, das mich eine Frau beklauen wollte. Sie kam mit einem Zettel, dass sie nach Deutschland gefliehen sei und nun Geld brauchte und legte diesen auf mein Portmonaiee, welches sie dann direkt mitnehmen wollte. Dieses habe ich aber direkt bemerkt und es ist nichts passiert. Note an mich: Keine Wertsachen auf dem Tisch liegen lassen.

WAS IST ZU SEHEN

Eine Menge. Von Gendarmenmarkt bis Potsdamer Platz gibt es soviel verschiedenes zu sehen. Ein absolutes Highlight von mir ist ja die Museumsinsel auf der man auch ganz einfach mal Picknicken kann und der Musik zuhören kann. 




Ein nicht so bekannter Ort ist der Viktoriapark in Kreutzberg. Dort kann man einen traumhaft schönen Wasserfall erkunden und sich einfach ein bisschen Ruhe gönnen, während des ganzes Trubels in der Innenstadt. Dafür muss man aber auch einen mindestens 10-12 minütigen Weg (Ausstieg: SBahnhof Yorkstraße) in Kauf nehmen. Trotzdem lohnt sich dieses, den dieser Park hat nicht nur einen Wasserfall zubieten, sondern auch eine Kirche, die so hoch ist, dass man von deren Aussichtspunkt eine kleine Übersicht über Berlin hat! Hierbei rate ich jedem: Früh da sein lohnt sich, denn in den letzten Jahren haben viele von dem Wasserfall mitbekommen (einer meiner ersten Blogposts ging nur über diesen Park Ende Dezember haha).



 

Auch das Brandenburger Tor ist und bleibt einfach ein Must-Have! Wenn man vom Potsdamer Platz dort hin läuft, kann man sogar direkt das Holokaust Denkmal besichtigen. 







WAS IST ZU UNTERNEHMEN 


Bootsfahrten. Fast alle sehenswerten Plätze liegen direkt an der Spree und man kann sich so alles genau anschauen und bekommt dazu noch viele wissenswerte Informationen on top! Diese gehen von 1 Stunde bis zu 3/4 Stunden und meiner Meinung nach lohnen diese sich wirklich und werden auch nie langweilig, sodass selbst ich jedes Jahr mindestens eine Fahrt damit mache! 


Wenn ihr das alles nochmal sehen wollte, habe ich ein Video gedreht in denen die Eindrücke wahrschreinlich noch stärker veranschaulicht werden! 

Freitag, 3. August 2018

ÄGYPTEN TOURGUIDE 2018

Freitag, August 03, 2018 10
ÄGYPTEN TOURGUIDE 2018
Hey ihr Lieben, lange ist es her, dass mein letzter Blogpost veröffentlich wurde (again) und gefühlt fange ich jeden Post genau so an. Der Stress der letzten Wochen ist nun aber vorbei und ich habe viel Zeit um mich wieder kreativ ausleben zu können! Und da jetzt sogar Summerbreak ist, bin ich doppelt motiviert. Die Ferien starteten für mich erstmal mit Urlaub, den ich in Ägypten verbracht habe. Dieses wissen wahrscheinlich schon die meisten von euch, durch meine zahlreichen Instagrambilder und meinem Youtubevlog. Dieser Blogpost ist jedoch einfach nur die Reise zusammengefasst.

WO MAN BLEIBT





Es gibt zahlreiche Hotels in Ägypten, die man schon zu geringen Preisen bereisen kann. Preis-Leistungsverhältnis stimmt in diesem Land also total. Sowie auch letztes Jahr war mein Aufenthalt im Pickalbatros White Beach.


Hier ist für meine Familie und mich einfach alles perfekt. Vom Service, der Gastfreundlichkeit und natürlich auch dem Essen! Auf jeden Wunsch wird probiert einzugehen und man fühlt sich wirklich den ganzen Urlaub wie im Himmel. Selbst am Strand kommt in regelmäßigen Abständen ein Kellner vorbei und versorgt die sich dort entspannenden Personen mit Getränken und Snacks! Ich wollte mir einmal ein Eis holen und da kam er mir zuvor und hat mir ein riesiges Eis gebracht (ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind).


WO MAN ESSEN KANN


Dazu muss ich leider sagen, dass wir nicht einmal außerhalb der Hotelanlage gegessen haben, 1. weil es dort 4 verschiedene Restaurants gibt und 2. weil wir nicht genau wussten wie die Hygienestandarts außerhalb des Hotels sind. Nicht zu vergessen ist hier nämlich, dass nicht der europäische Standart gilt. Deshalb war bei uns im Hotel ein Doktor, der jeden Tag die Sauberkeit in der Küche, vom Essen und auch Eis kontrolliert hat. Bei mir blieben die Bauchschmerzen leider trotzdem nicht aus, weil ich die Gewürze und anderes Essen (als Zuhause) nicht gewöhnt bin.

Abends konnte man sich Bannanen frisch flambieren lassen, was nicht nur eine coole Show war sondern auch mega gut geschmeckt hat!

WAS IST ZU SEHEN


Natürlich ist Ägypten bekannt für deren Pyramiden bekannt. Das diese wohl total faszinierend sein sollen ist kein Geheimnis, trotzdem habe ich auch dieses Jahr es nicht geschafft diese zu besuchen! Nächstes Mal habe ich es mir ganz fest vorgenommen, nur ist das Problem die Hitze. Bei fast 40 Grad im Schatten habe ich wenig Lust mich irgendwo in der Wüste aufzuhalten und mir Pyramiden anzugucken. Die Anfahrt vom Hotel aus dauert außerdem 6Stunden und das, wenn die Ägypter fahren wie beim Autoscooter und sich gefühlt an keine Regeln halten.

WAS IST ZU UNTERNEHMEN




Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen eine Schnorcheltour zu machen! Wir haben diese direkt im Hotel gebucht und nicht beim Reiseleiter, obwohl dieser uns mitgeteilt hatte, dass das zu gefährlich wäre und der Service so schlecht wäre! Aber Pustekuchen, die Fahrt war super geplant, es gab jede menge Essen und Trinken. Die Leute auf dem Boot konnten auch alle deutsch und haben sich ebenfalls bestens um uns gekümmert. Erst haben wir die Insel Orange Bay besucht, die einen karibischen Charakter hat und einfach nur traumhaft schön ist und später sind wir dann einfach ins offene Meer gefahren und haben mit dem Tauch/- und Schnorchellehrer uns Korallen angesehen, die buntesten Fische anguckt und ich bin der Meinung sogar Delfine in der Ferne gesehen (meine Eltern glauben mir aber nicht). Wir haben sogar 2x diesen Ausflug gemacht und pro Person haben diese so 40-50€ gekostet was definitiv gerechtfertigt ist. Beim Reiseleiter kosten diese fast das doppelte. Außerdem wird man auch mir Schnorchelausrüstung versorgt, sollte man diese noch nicht vorher haben! :)



Zusammengefasst würde ich immer und immer wieder nach Ägypten fliegen! Die Kultur interessiert mich unglaublich und auf das Wetter ist wirklich verlass. Mal abgesehen von den jungen Männern die noch unbedingt nach einer deutschen Frau suchen, sind auch wirklich alle Leute innerhalb der Anlage und auch außerhalb nett. Ich kann es gar nicht erwarten, bald wieder nach Ägypten zu fliegen!


Mein Youtubevideo findet ihr hier:

Mittwoch, 2. Mai 2018

Warum dem Ideal zuentsprechen nicht alles ist..

Mittwoch, Mai 02, 2018 9
Warum dem Ideal zuentsprechen nicht alles ist..


Keiner kann sich vorstellen wie unwohl ich mich anfangs gefühlt habe. Unwohl in meiner eigenen Haut, unzufrieden mit meiner Figur und unsicher in diesem Outfit. Wahrscheinlich ist es sogar das erste Mal, dass man Teile meines Bauches sieht. Selbst im Urlaub bin ich auf jedem Bild mit Tshirt oder Badeanzug zusehen.  Aber warum?








In einer Welt dessen Schönheitsideal 90-60-90 entspricht ist es ziemlich schwierig, sich nicht an diesen Werten zu orientieren. Selbst wenn man dieses nicht tut, tun es sicherlich andere für einen selbst. Es ist super hart sich selbstbewusst zu fühlen, sollte man dieser Vorstellung nicht entsprechen. Kurven zu haben, bedeutet für viele Übergewichtig und keine schöne, sondern verformte Figur (im negativen Sinne) zu haben. Genau das ist falsch! Monatelang habe ich Personen gehasst die mich als kurvig betitelt haben, schließlich habe ich es aufgefasst, als wollten mir diese sagen, dass ich dick wäre nur ein netteres Wort dafür gefunden hatten. Es war für mich immer ein Ansporn genau dann weniger zu essen, damit ich es mit mehr anhören müsse.




Das wenig bis garkeine Nahrung zu sich nehmen, nicht gesund sein kann, wissen wir alle. Deshalb ist mein Versuch darauf zu verzichten immer und immer wieder gescheitert. Trotzdem habe ich weiter Sport gemacht und selbst wenn ich nicht direkt abgenommen habe, wurde mir schnell bewusst, dass es mir trotzdem einfach besser geht. Von Natur aus habe ich einfach ein bisschen mehr Hüfte, kräftigere Oberschenken und mehr Boobs als andere. Dass sich daran auch nicht viel verändern würde, habe ich erst mit der Zeit gemerkt. Irgendwann habe ich angefangen schön zu finden, wer ich bin und wie meine Figur ist (obwohl es natürlich noch immer kleine Problemzonen gibt und diese Zufriedenheit völlig vom Tag abhängt).



Kurvig zu sein bedeutet deshalb für mich, trotzdem auf sich und seinen Körper zu achten. Meistens denkt man, man könne dann alles was man will und 24/7 Fast Food zu sich nehmen, was natürlich nicht stimmt. Trotzdem lautet ein Spruch den ich schon seit Jahren in meinem Ohr habe ''you only live once'' also warum nicht sein Leben in vollsten Zügen genießen ohne sich ständig Gedanken über Zucker-und/oder Kalorienwerte zu machen? Ich liebe einfach Süßigkeiten und Essen zu sehr, um damit jemals aufzuhören und das einzuschränken.



Die wohl wichtigste Message ist aber: DU bist schön, egal wie deine Figur ist! Hauptsache ist, dass man sich selbst wohl fühlt und mit sich zufrieden ist.



**Diese Bilder sind für Instagram in Kooperation mit PrimaDonna entstanden, eine Marke, die Unterwäsche und Bikinis für kurvige Frauen/Mädchen herstellt, die super schön aussehen und definitiv ihr Geld Wert sind!

Mittwoch, 28. März 2018

Das einzige Kleidungsteil, was man braucht um gut auszusehen

Mittwoch, März 28, 2018 12
Das einzige Kleidungsteil, was man braucht um gut auszusehen


In diesem Jahr und vor allem mit wachsendem Alter ist eins ganz klar: man muss nicht mehr cool aussehen, sondern gut. Beim ''cool'' aussehen ist das Trendpiece  Nummer eins definitiv: die Lederjacke. Es gibt eigentlich nichts, was den Look ''sassier'' oder cooler macht. Zwischen cool und gut aussehen liegt meiner Meinung nach gar nicht viel, und ironischer Weise, bestimmt den Look auch dieses Mal die Jacke. Oder besser gesagt der Blazer.


Instagrammer, Models, Reporter, Schauspieler. Alle tragen Blazer. Egal ob einfach nur über der Schulter, an der Hüfte zusammengeknotet, zusammengelegt über dem Arm gelegt oder ganz klassisch. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Blazer basic ist oder mit einem wilden Muster - jedes Outfit wird schön. Overdressed ist das neue modern. Es ist völlig irrelevant, ob das Outfit dem Anlass entsprechend ist oder nicht - 2018 trägt jeder das, was ihm gefällt. Außerdem liegt das Geburtsalter dieser Blazer schon so ewig zurück, dass man sie überall kaufen kann. Ob von dem Material dünner oder dicker, einfarbig, gestreift oder einfach seinen Wünschen entsprechend - es gibt sie alle (mit ein wenig Mühe, findet man dann seinen Liebling). Ein wenig verglichen mit der Partnersuche, der erste wird nicht der Richtige sein aber mit ein wenig Geduld wird man den finden, der zu einem perfekt passt.




Auch ich habe einwenig beim Einkauf gestruggelt. Trotzdem habe ich (endlich) den perfekten gefunden und das auch noch Online, obwohl ich sonst immer in Läden kaufe. Gefühlt hatte ich sie alle schon anprobiert; Mango, Zara, H&M, Orsay etc. Keiner war mir modern genug oder hat mich so richtig überzeugt. Als ich den vorletzten Sonntag dann meiner Lieblingsbeschäftigung widmete und Online stöberte, hatte ich endlich einen nach meiner Vorstellung gefunden und umso größer war die Freude, als der bestellte Blazer dann auch passte!

Samstag, 24. März 2018

Die Welt hinter Instagram

Samstag, März 24, 2018 12
Die Welt hinter Instagram
Wenn man sich Storys auf Instagram von bekannteren Blogger ansieht (gerade in Deutschland) scheint alles als hätten diese das perfekte Leben, ohne Probleme, von Urlaub zu Urlaub und ganz nach dem Motto ''niemals not busy''. Alles scheint super schön, überall sieht man nur Partys, Palmen und rosa-rote Sonnenauf-/untergänge. Aber was steckt dahinter?




Instagram dient, ohne Frage, zur Selbstdarstellung. Meistens verbürgen sich Leute dahinter, die immer schon Model/Schauspieler oder anderes gewesen sein wollten, dieses aber in 90% nicht geklappt hat. Kein Problem, schließlich haben sie ja trotzdem ihren Traum in die Hände genommen und daraus etwas gemacht, sei es auch nur jeden Tag 2 Bilder auf Instagram zu veröffentlichen. Nach vielen Bilder fragt sich jedoch, wie wichtig und ersetzbar denn selbst sei. Damit kommt Unzufriedenheit auf und in den Story ist die Rede sofort vom Instagramalgorithmus, wodurch die Follower die Bilder nicht mehr sehen. Aber wie wichtig sind Likes dieser Follower eigentlich, wenn es darum geht, sich selbst zu verwirklichen? Eigentlich dürften diese keine Rolle spielen, tun sie aber. Aber warum? Weil man bei allem nur noch Bestätigung braucht? Weil die Angst zu groß ist, vergessen zu werden? Weil dann nicht mehr der luxuriöse Lifestyle nicht mehr zu finanzieren geht?



Wenn eins sicher ist, dann das viele Blogger, die damals noch so greifbar waren und als Inspiration oder ''girl next door'' beschrieben wurden, sich verändert haben. Heute ist ein luxuriöser Lifestyle quasi eins der Grundbedürfnisse dieser. Und für was sollen diese Personen noch inspirieren? Denn klar ist, kein anderer wird 2-3 Kontinente in einem Monat bereisen, erklären wie anstrengend dieses ist, nur um paar neue Bilder mit neuen Luxus Brands zu shooten.




Aber wofür dient diese ganze Inspiration noch? Ist Inspiration heute, wie ich welches Bild nach stellen will? Teils, teils. Fashionblogger dienen mir ziemlich oft wirklich als Outfitinspiration, Lifestylebloggern folge ich nur noch, entweder weil ich deren Feed liebe oder weil die Bilderideen wirklich cool sind. Aber was hat man davon im realen Leben? Setzt man sich dann so cool-looking in ein Café und probiert auszusehen wie diese Blogger? Eher nicht, und wenn dann erwartet man, dass die gegenübersitzende Person ein ''Zufallsbild'' davon macht. Klar sieht das cool aus, und ich mache persönlich auch gerne Bilder in Cafés, aber wie gesagt hat das keinen richtigen Wert im realen Leben sondern nur auf Instagram.

Trotzdem finde ich, dass jeder solange ihm Instagram/bloggen Spaß macht, er dieses weiter machen soll. Denn das merkt man auch durch die hochgeladenen Bilder! Also habt alle Spaß an Instagram aber vergesst nicht, dass es auch ein reales Leben gibt!



** Ich meine damit nicht alle Blogger und ich hoffe, dass sich keiner beleidigt fühlt. Das ist nur meine Meinung zur momentanen Situation auf Instagram.

Sonntag, 4. Februar 2018

always happy... nicht

Sonntag, Februar 04, 2018 6
always happy... nicht
Eins der falschesten Dinge, die sich bis jetzt auf sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und sogar Pinterest verbreitet haben, ist: Immer glücklich zu sein. An etwas zu Zweifel, traurig oder nachdenklich über verschiedene Themen zu sein, gilt als unnormal bzw. Ausnahme. Warum?


Meine Bilder, mein Lächeln

Auch ich gehöre zu dem Teil der Personen, die lieber Bilder hochladen, auf denen man lächelt. Bei mir persönlich aus dem Grund, dass ich einfach netter aussehen und mich wohler fühle, quasi ''hübscher'' ohne eingebildet klingen zu wollen. Trotzdem mache ich kein Drama draus, sollte es mir nicht so gut gehen. Meistens wird dieses kenntlich durch meine Bildunterschriften oder ein kurze Story in der ich erkläre was los ist. Das nicht alles aber für sozialen Netzwerke gemacht ist, ist Fakt. Es gibt auch Sachen, die man selbst nicht teilen möchte. Außerdem gibt es überall schon so viele negative Perspektiven und Ansichten die, (als Beispiel) auf Instagram geteilt werden - also warum sollte ich mich schließlich dazu auch noch äußern?



''Es ist nicht alles gold, was glänzt''

Ich habe es satt zu hören, dass alles wieder besser wird. Man kann fast immer ehrlich sein und Sätze wie ''es wird schon wieder'' machen mich tatsächlich etwas sauer. Denn, natürlich werden die Zeiten auch wieder besser werden, aber das braucht Zeit und man muss seine Gefühle keinsten Falles herunter spielen oder gar überspielen mit Sätze wie diesem. Es hilft nämlich nicht. Und auch Leute, die einem immer wieder das Gefühl geben mit den eigenen Problemen zu nerven, sind die, die niemand als Freunde braucht. Es ist wichtig über Probleme frei reden zu können, ohne Angst haben zu müssen, das sich jemand Lustig macht oder man nicht ernst genommen wird. Und glaubt mir eins, ich spreche da aus Erfahrung. Werdet nicht ungeduldig bei der ''Beseitigung'' euer Probleme, denn das wird zum Teufelskreis; ein Problem, was an deinen Gefühlen zerrt - und der Weg, um über die Sorge (Zukunftsangst, Liebeskummer etc.) hinweg zu kommen und zu dann zu denken, dass es schnell wieder weg geht. Weil so aber keine Problembekämpfung funktioniert, wird es nur noch schlimmer, Selbstzweifel und Vergleiche mit ''happy & erfolgreichen'' Personen vorprogrammiert. Und schon wieder geht es einem schlechter anstatt besser.

Diese Personen sind einfach nicht mutig genug, um ihre wahren Gefühle Preis zugeben.
Diese Personen bemühen sich etwas zu sein, was eigentlich von alleine kommt.
Diese Personen leiden für sich und nicht für die Welt um sie herum.
Diese Personen sind nicht immer gut gelaunt oder ausgeglichen.
Diese Personen sind nicht glücklich.



Was hilft, gegen ''unhappiness''? 


Wie eben schon erwähnt hilft Akzeptanz und Reden. Ich hasse Zitate, die einem Versprechen, dass der nächste Tage wieder schön wird, dass es immer direkt nach dem Regen ein Regenbogen ist oder oder oder. Nein, diese Ansicht ist falsch. Man wird nicht nach einer Nacht wieder aufwachen, den Liebeskummer/Sorgen oder den Familienkonflikt vergessen haben. Eigentlich fühlt man sich nämlich immer noch genau so schlecht wie die Nacht zu vor. Ein Zitat, was mir aber tatsächlich immer noch im Kopf herum schwirrt ist:
“Optimist: Someone who figures that taking a step backward
after taking a step forward is not a disaster, it's a cha-cha.” 
― Robert Brault
Und zwar deshalb, weil manchmal das einzige was hilft wirklich ist, die Perspektive zu wechseln, einen Schritt rückwärts zu gehen und den Weg in eine andere Richtung zu lenken. Quasi die Ansicht zu ändern. Selbst wenn Ablenkung ist, das einzige was hilft, was viele denken - wird man nie die Möglichkeit haben 24/7 abgelenkt werden zu können. Deshalb finde ich Ablenkung zwar wichtig, aber nicht so wichtig wie den tatsächlichen Perspektiv-wechsel. 



Freitag, 2. Februar 2018

Fashionweek A/W 2018 im Rückblick

Freitag, Februar 02, 2018 0
Fashionweek A/W 2018 im Rückblick
Schon wieder 2 Wochen ist die Fashionweek her, was mir allerdings viel kürzer vorkommt. Shame on me, dafür, dass ich diesen Post erst jetzt hochlade. Viele vergessen jedoch wieviel Stress hinter der Fashionweek steckt, obwohl es immer nur nach Spaß aussieht. Ich habe aber die letzten Tage dazu genutzt, diese aufregende Woche Revue passieren lassen und einen ausführlichen Post zu den Tagen Dienstag bis Donnerstag zu verfassen.

DIENSTAG, der 16.Januar 2018


 11:00Uhr. Die Woche hat für mich mit einer Runway Show/Präsentation von Strenesse begonnen. In einer ziemlich coolen Location wurden dann die neusten Herbst und-Wintertrends präsentiert, ausgefallen aber trotzdem chic. In einem dunklen ''Keller'' haben sich alle Modeinteressierten zusammen gefunden um sich die ''Future is female'' Show dann anzugucken! Kein 0815, alle sitzen in verschiedenen Reihen, das hellste Licht wird genutzt und die Models laufen an einem vorbei, sondern: ausgefallene Musik, Stehplätze und Dunkelheit. Definitiv ein Highlight der Fashionweek!

Später bin ich noch meiner Einladung für den Berliner Salon nachgegangen. Diese Ausstellung war für mich eher als ''unwichtig'' eingestuft worden, was aber total falsch ist. Man kann schließlich nie auf allen Shows gleichzeitig sein, so bietet der Berliner Salon die Möglichkeit, die verpassten Runway Shows quasi ''nachzuholen'' in dem man die Kleidungsstücke an Puppen betrachtet. Die Swarowski x Vogue Ausstellung hat mir am besten gefallen, blumig aber nicht zu girly - genau meins!


MITTWOCH, der 17. Januar 2018


11:00 Uhr und schon wieder war ich bereits bei der ersten Eventlocation, das bedeutet mindestens 8:00Uhr aufstehen - also nichts mit ausschlafen. Begonnen hat dieser Tag Für mich mit dem Hashmag Event, was wie beim letzten Mal ein totales Highlight war; jede Menge leckeres Essen, ein DiY Kurs mit Puma Schuhen, T-Shirt selbst bedrucken, Make-Up Beratung und und und.. Darauf folgenene ging es für mich zum ersten Mal zum Reichert+ Event, was mich auch total überrascht hat, den auch in dieser riesen Location war für Stimmung, jede Menge Essen und ordentliches connecten zwischen Firmen und Bloggern gesorgt!
(Da ich diese Events hier aufzähle, Montag am Nachmittag ging es für mich noch zum Styleranking Event, bei dem ich mir leider aber mehr versprochen hatte, denn weder die Location, noch anwesende Personen/Firmen haben mich interessiert.)

Donnerstag, der 18.Januar 2018



Dieser Tag war geplant mit 2 Shows und noch einem kleinen Meet-Up beim Hashmag Event. Gestartet habe ich diesen Tag mit der I'vr Isabel Vollrath Show. Zu verschieden Dschungelartiger und beruhigender Musik sind die Models, eingekleidet in der neuen Kollektion direkt an einem vorbei gelaufen. Ausgefallen aber tragbar! Ich fand einzelne Teile super schön und auch passend für den Alltag, um dem langweiligen Alltagslook mal etwas besonders zu verpassen!


Am Abend folgte in der König Galerie die LaLa Berlin Show, im nach hinein die coolste Show auf der ich je war! Es wurde genau ein Look präsentiert, was ziemlich ungewöhnlich ist - aber der Look war cool! In einem 10 minütigen Tanz konnte man sich diesen Look genau angucken. Die Stimmung war perfekt, tatsächlich habe ich mich gewundert, dass Catrice mich genau dazu eingeladen hat, schließlich waren unter den Zuschauern fast ausschließlich Moderatoren und bekannte Blogger (wie Caro Daur). Trotzdem habe ich mich riesig gefreut das miterleben zu dürfen und bin schon ganz gespannt auf die kommene Fashionweek im Sommer1

Sonntag, 28. Januar 2018

Lohnt sich die Berliner Fashionweek?

Sonntag, Januar 28, 2018 2
Lohnt sich die Berliner Fashionweek?
Am 16.Januar war es wieder so weit: Fashionweek in der Hauptstadt. Zwischen verschiedenen Shows, Messen, Meetings blieb wie jedes Mal nur Zeit für Entspannung auf verschiedenen Events.  Und mindestens einmal am Tag haben sich andere Besucher der Fashionweek über den schlechten Ruf der Mercedes Benz Fashionweek in Berlin unterhalten. Wie schlecht ist diese wirklich?


Berlins Locations sind überall verbreitet


Letztes Jahr versammelten sich Blogger, Influencer, Fotografen, Journalisten und jegliche weitere Presse vor dem Kaufhaus Jahndorf. Es ist ein alten Kaufhaus was die perfekte Location für Runway Shows bot, nicht nur die lage war ideal - sonder vereinte auch fast alle Designer, von Ewa Herzog bis zu Fraziska Michael vertreten. Tja, dieses Jahr war dieses wohl nicht so. Fast jede Show war woanders; am Pariser Platz (Mitte), in der Galerie König (Kreuzberg) und im Berliner Salon (Museumsinsel) und dem E-Werk. Berlins Verkehrsnetz ist super gut, das ist überhaupt keine Frage - aber bei engem Termin-und Zeitplan ständig die Räumlichkeit zu wechseln ist einfach nur anstrengend. Hierzu kommen auch noch die Locations der Events, die auch nicht immer zu Fuß einfach erreichen zu sind.


Die Eingeladenen und Besucher


Oh wow, ein Thema was tatsächlich super umstritten ist. Mein Traum war immer (sogar schon vor dem bloggen) einmal auf die Fashionweek gehen zu dürfen, mitten im ganzen Trubel zu sein zwischen Blitzlichtgewitter, Prominenten und jeder menge Modeinteressieren Leuten. Was dann aber Leute vom ''Bachlor'' oder irgendwelchen Tanz- und Gesangsshows dort zu suchen haben, ist mir schleierhaft. Schließlich geht es denen wahrscheinlich einfach nur um ein paar Interviews, die sie führen - um wieder ein Thema in den News zu sein. Natürlich ist auch die Presse zu finden (die aufjeden Fall dazu gehört) und viele Blogger/Influencer, die die Shows auf Grund neuer Inspiration besuchen.



Der ''typische'' Berliner Style


''Typisch'' ist tatsächlich nicht das Wort was den Style der Berliner beschreibt. Berlin ist Tattoos, eigener Style, ausgefallen aber immernoch cool, Jutebeutel und jede menge rockige Looks. Berlin hat Style. Unzwar seinen ganz eigenen. Während der Berliner Fashionweek also zu probieren durch den eigenen Look aufzufallen - ist eine nicht zu gewinnende Challenge. Im Vordergrund zu stehen ist meiner Meinung nach eh unpassend, schließlich geht es nicht um eine Art Selbstdarstellung, sondern viel mehr um sich neu inspirieren zu lassen und einen kleinen Einblick in neue Trends zu bekommen. Dann kann man sich auf diese folgenen Trends bereits einstellen und direkt wissen, was angesagt ist und was nicht. Typisch für Berlin ist allerdings das Chaos während der Shows und vor ihnen, keine Show beginnt zu den besagten Zeiten und manchmal muss in der letzten Minute der komplette Sitzplan  umgeworfen werden, weil spontan noch Begleitungen mitkommen. In anderen Großstädten wird es aber wahrscheinlich kaum anders sein.


Mein Fazit: Die Woche war mehr als cool und mal wieder super inspirierend für mich, hat sich also gelohnt. Ich habe mich gefreut ein Teil davon zu sein, spannende und aufregende Tage verbringen zu können, auch wenn ich das eine oder andere Mal mit den Nerven wirklich am Ende war - aber ich habe vorher ja gewusst auf was ich mich einlasse. Danach brauchte ich jedoch erstmal Zeit um alle meine Gedanken in Worte zu verfassen und die Erlebnisse verdauen zu können. Keine Sorge, im Laufe der nächsten Woche wird noch ein genauer Plan zu den Shows kommen.